Anwendungsbeispiel IV

Protzenweiherbrücke in Regensburg

Ausgangslage

Am 13. März 2008 prallte infolge Unachtsamkeit ein Großmotorschiff mit seinem Kranausleger beim Ausfahren aus der Schleuse gegen die Brücke. Der Kran durchstieß den Steg eines Stahlhauptträgers und beschädigte eine dahinter liegende Gasleitung, die sofort Feuer fing.
Dadurch wurden die Stahlhauptträger so stark erwärmt, dass sie sich um mehrere Dezimeter durchbogen.
Die Brücke musste für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Eine Untersuchung ergab, dass nur durch einen kompletten Neubau des Überbaus die Tragfähigkeit wiederhergestellt werden kann.

Für den Abbau der Brücke wurde die Fahrbahnfläche in 5 Tonnen schwere Einzelteile zerteilt. Diese Arbeiten führten wir mit Fugenschneidern sowie einer Wandsäge durch. Mit einem Bagger wurden die Fahrbahnteile dann von der Stahlkonstruktion abgetragen.


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